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Im
Gegensatz zu Westdeutschland hatte sich nach dem 2. Weltkrieg in
Berlin kein Rennverein neu etabliert. Alles was mit Windhunden zu tun
hatte wurde durch die Landesgruppe Berlin des DWZRV organisiert. Erst
durch die immer schlechter werdenden Traningsmöglichkeiten für unsere
Windhunde war man gezwungen sich nach einem eigenen Rennplatz
umzusehen, wollte man den Berliner Windhunden nicht eine totale
Abstinenz von der Rennbahn verordnen.
Als unermüdlicher Platz-Sucher erwies sich Jörn Zillmann, der damals
eine sehr erfolgreiche Saluki Hündin (Anja) hatte. Er war es dann auch,
der auf den Rieselfeldern in Berlin-Gatow ein Gelände fand, das der
Landegruppe Berlin von den Berliner Wasserwerken verpachtet wurde.
Später stieg der Berliner Windhund-Rennverein (BWR) in den Pachtvertrag
ein. |
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Aus
diesem Anlass hatte die Landesgruppe am 17.08.1973 zu einer
außerordentlichen Hauptversammlung in der Engelhardt Sportklause am
Olympiastadion eingeladen. Anwesend waren 58 Mitglieder der
Landesgruppe. Die Abstimmung für die Gründung eines Rennvereins war
denkbar knapp. Für die Gründung eines Rennvereins
stimmten 32 Mitglieder, 26 stimmten dagegen. Mit sechs Stimmen Mehrheit
war damit für einen Rennverein in Berlin votiert worden. Die
Mitglieder, die ein Amt im Rennverein anstrebten, traten aus dem
Landesgruppenvorstand aus, um Interessenskonflikte zu vermeiden. |
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Die
Eintragung im Vereinsregister des
Amtgerichtes Charlottenburg
erfolgte am ??.??.??. |
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In dieser
sehr schweren Zeit
hatte der BWR einen wahren Freund in
Günther Schultze. |
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Am ??.??.??
fiel über den DWZRV die Entscheidung, dass die Nutzung des
Geländes dem BWR zugesprochen wurde. Nun erst konnte der BWR mit den
Aufbauarbeiten beginnen. |
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Die
Rennbahn war eine klassische 480 Meter-Bahn mit 48 Meter
Kurvenradius in der 1. und 3. Kurve und 40 Meter in der 2. und 4.
Kurve. |
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dass es
hier nicht mehr um die Sache, sondern um Personen
ging. Diese Abstimmung war der erste Schritt zur Anerkennung der Arbeit
des BWR und seiner Mitglieder im DWZRV. |
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Mit
entscheidend für den
Austragungsort Berlin war, daß zwei Bahnen zur Verfügung standen. Zum
ersten Mal konnten die Hunde, die im Europarennen laufen würden, auf
einer unbenutzten Rennbahn starten. |
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Die Situation des
BWR war äußerst problematisch. Die Behörden ließen nichts aus, das
Vereinsleben zu behindern und machten es fast unmöglich, dass Gäste aus
Westdeutschland zu Rennveranstaltungen nach Berlin kommen konnten. - Das war keine Werbung
für Berlin. -
Bereits in den 80er
Jahren war dem BWR bekannt, dass das
Bezirksamt Spandau alles daran setzen wird, uns von dem Platz auf den
Rieselfeldern zu vertreiben. Für den Platz des Windhundrennclub
Berliner Bär,
der direkt neben dem Platz des BWR lag, galt das gleiche. So verloren
beide Vereine
1994 ihre Rennplätze. Beide Vereine mussten sich neue Plätze suchen. Keiner konnte vor 1989
absehen, dass sich in Deutschland eine völlig neue Situation ergeben
würde.
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So blieb nur noch die
Alternative, dass der BWR und der WRV
Berlin-Karlshorst zusammengingen. Ein neuer
Windhund-Rennverein wurde in 1997 gegründet und
erhielt den Namen Windhundrennverein Berlin-Brandenburg. (Wurde einige
Jahre
später umbenannt in Windhundsportverein Berlin-Brandenburg). In
dem Ort
Zehlendorf, in der Nähe von Oranienburg, fand man ein neues, geeignetes
Gelände. |