Die Entstehung und Entwicklung des Berliner Windhund-Rennvereins 'BWR' und die Gründung des aus dem
BWR und dem Windhund-Rennverein Berlin-Karlshorst hervorgegangenen Windhundsportvereins Berlin-Brandenburg..

Im Gegensatz zu Westdeutschland hatte sich nach dem 2. Weltkrieg in Berlin kein Rennverein neu etabliert. Alles was mit Windhunden zu tun hatte wurde durch die Landesgruppe Berlin des DWZRV organisiert. Erst durch die immer schlechter werdenden Traningsmöglichkeiten für unsere Windhunde war man gezwungen sich nach einem eigenen Rennplatz umzusehen, wollte man den Berliner Windhunden nicht eine totale Abstinenz von der Rennbahn verordnen. Als unermüdlicher Platz-Sucher erwies sich Jörn Zillmann, der damals eine sehr erfolgreiche Saluki Hündin (Anja) hatte. Er war es dann auch, der auf den Rieselfeldern in Berlin-Gatow ein Gelände fand, das der Landegruppe Berlin von den Berliner Wasserwerken verpachtet wurde. Später stieg der  Berliner Windhund-Rennverein (BWR) in den Pachtvertrag ein.
Den aktiven Mitgliedern der Landesgruppe war klar, dass der Aufbau einer Rennbahn eine große Aufgabe werden würde und auch ein erhebliches finanzielles Risiko in sich bergen würde. Seitens des damaligen Vorsitzenden der Rennkommission,
Kurt Lotterhos, wurde aus rechtlichen Gründen ohnehin schon länger gefordert den Renn- und Trainingsbetrieb in Berlin, wie in anderen Landesgruppen des DWZRV auch, über einen Rennverein abzuwickeln.
Das finanzielle Risiko für die Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Rennplatzbau konnte durch die Landesgruppe und damit vom DWZRV nicht getragen werden.
Auch die Bildung einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts hätte das Risiko nur auf die Gesellschafter dieser Gesellschaft verlagert, die mit ihrem Privatvermögen hätten haften müssen. Abgesehen davon, dass die meisten der damals Aktiven nicht gerade vermögend waren, wollte man dies denn doch nicht. So blieb nur der Weg über die Gründung eines Rennvereins.


Aus diesem Anlass hatte die Landesgruppe am 17.08.1973 zu einer außerordentlichen Hauptversammlung in der Engelhardt Sportklause am Olympiastadion eingeladen. Anwesend waren 58 Mitglieder der Landesgruppe. Die Abstimmung für die Gründung eines Rennvereins war denkbar knapp. Für die Gründung eines Rennvereins stimmten 32 Mitglieder, 26 stimmten dagegen. Mit sechs Stimmen Mehrheit war damit für einen Rennverein in Berlin votiert worden. Die Mitglieder, die ein Amt im Rennverein anstrebten, traten aus dem Landesgruppenvorstand aus, um Interessenskonflikte zu vermeiden.
Der Landesgruppenvorstand bestand zu dieser Zeit aus den Damen Christa Köhn (2. Vorsitzende und Geschäftsstelle), Margot Stroß (Kasse), und den Herren Claus Paradzik (Landesgruppenvorsitzender und Landeszuchtwart), Jörn Zillmann (stellvertretender Rennleiter und Platzwart), Manfred Müller (Rennleiter), Heinz Kuppert (Grätewart).
Bei dieser denkwürdigen Vereinsgründung wurde auch der Vorstand des BWR gewählt. 1. Vorsitzender Jörn Zillmann, 2. Vorsitzender Heinz Kuppert, Geschäftsstelle und Schriftführer Peter Richlofsky, Kassenführung Manfred Schlimper, Öffentlichkeitsarbeit Wilhelm Behnke, Rennleiter Manfred Müller.
Die Voraussetzungen für die rechtliche Gründung des Berliner-Windhund-Rennvereins waren geschaffen.
Was nun zu folgen hatte wurde vom 1. Vorsitzenden, Jörn Zillmann, in die Wege geleitet.
Ausarbeitung der Satzung, Übernahme des Pachtvertrages für den Rennplatz von der Landesgruppe. Vorbereiten der Eintragung beim Amtsgericht als e. V. Verhandlungen über die Renn- und Trainingsgeräte der Landesgruppe. Behördengänge waren zu erledigen, um den restlichen Vorstandsmitgliedern den bürokratischen Kram vom Halse zu halten.

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Die Eintragung im Vereinsregister des Amtgerichtes Charlottenburg erfolgte am ??.??.??.
Die Gründungsmitglieder waren : Frau Hannelore Kunhenn, die Herren Wilhelm Behnke, Heinz Kuppert, Manfred Müller, Peter Richlofsky, Manfred Schlimper, Jörn Zillmann.
Im Verein waren zu dem Zeitpunkt 68 Mitglieder. Nach und nach erhöhte sich die Mitgliederzahl, jedoch nicht so wie nach der Gründungsversammlung zu hoffen war. Schuld daran war der Umstand, dass der Landesgruppenvorstand sich nicht an Absprache hielt, bei Gründung eines Rennvereins, keine Renn- und Trainingsaktivitäten mehr durchzuführen.
Das erschwerte den Start des BWR ganz erheblich und brachte viele Jahre Streit in die Landesgruppe Berlin. Bis in die heutige Zeit sind noch Spuren dieser Auseinandersetzung zu finden, so dann und wann kommen sie wieder an die Oberfläche.
Eine Folge dieses Streits war u. a. die Gründung des zweiten Westberliner Rennvereins, des Windhundrennclub Berliner Bär (WRC). Ein weiterer Rennverein in Berlin war absolut überflüssig, er konnte nur gegründet werden durch den Einfluss, den Claus Paradzik, damals Präsident des DWZRV, hatte.
War schon ein zweiter Rennverein überflüssig, so stieß die Tatsache, dass der Rennplatz des WRC Berliner Bär nur durch einen Feldweg getrennt war, nicht nur bei dem Bezirksamt Spandau, sondern auch bei den Teilnehmern, die Berlin besuchten, auf Unverständnis.  Den Gegnern im Bezirksamt Spandau gab das natürlich gute Argumente in die Hand, die gegen die Nutzung von mehr als 50.000 qm Gelände für maximal 100 Personen mit ihren Hunden waren.



In dieser sehr schweren Zeit hatte der BWR einen wahren Freund in Günther Schultze.
Da Günther Schultze Geschäftsführer des DWZRV war, hatte der BWR aber einen einflussreichen und objektiven Freund der Sache des BWR und seiner Mitglieder im Vorstand des DWZRV. In den folgenden Jahren hatte der BWR innerhalb des DWZRV einen sehr schweren Stand. Es ist sicher nicht übertrieben zu sagen, dass Günther Schultze einen großen Anteil daran hat, dass der BWR am Leben blieb. Deshalb ist Günther Schultze auch unser prominentestes Ehrenmitglied. Trotz der Auseinandersetzungen mit der Landesgruppe Berlin und dem DWZRV mussten die Arbeiten für den Platzaufbau begonnen werden. Bevor geklärt war, wer künftig das Gelände nutzen durfte, hatte Claus Paradzik in seiner Eigenschaft als Landesgruppenleiter die Firma Schälerbau beauftragt auf dem Gelände eine Rennbahn zu schieben. Wie immer, wenn Schnellschüsse gemacht werden, kommt nichts sinnvolles heraus. So war es auch diesmal. Da das Gelände von einigen unserer Mitmenschen als Müllkippe genutzt wurde, kamen durch die Erdarbeiten auf der Gegengeraden über eine Strecke von ca. 20 Meter Glasscherben hoch, die nun schön verteilt auf der 'Rennbahn' lagen. Da der Platz zu diesem Zeitpunkt noch nicht eingezäunt war, konnte jeder der dies wollte auf dem Platz herumtoben und weiter seinen Müll abladen.
Am ??.??.?? fand in Frankfurt am Main eine Vorstandssitzung statt, auf der die beiden Parteien, der BWR auf der einen, die Landesgruppe auf der anderen Seite, erschienen waren. Es soll nicht unerwähnt bleiben, dass die Fahrtkosten der BWR-Vertreter von Heinz Kuppert getragen wurden. Der Rennverein hatte noch keine müde Mark in der
Kasse und die Vorstandsmitglieder waren arm wie eine Kirchenmaus.

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Am ??.??.?? fiel über den DWZRV die Entscheidung, dass die Nutzung des Geländes dem BWR zugesprochen wurde. Nun erst konnte der BWR mit den Aufbauarbeiten beginnen.

Das Gelände war ca. 35.000 qm groß und gut geeignet für den Bau einer Windhundrennbahn. Aber wie das so ist, bereits nach kurzer Zeit kamen die ersten Einsprüche der 'Grünen' gegen unsere Aktivitäten. Es war schon erstaunlich. Da lag ein riesiges Gelände brach, auf dem ständig wilde Ölwechsel gemacht und das als wilde Müllhalde benutzt wurde. Nachdem wir dort LKW-Ladungen von Müll beseitigt und aufgeräumt hatten, entdeckte man das Herz für das Gelände seitens der 'Grünen'. Bei allen Verdiensten, die die 'Grünen' in Sachen Umweltbewusstsein zweifelsohne haben, in solchen Dingen standen und stehen sie sich selbst im Wege.
Unsere Arbeiten am Platz konnten dadurch dennoch nicht gestoppt werden und wir zogen am 06.10.1974 unser erstes Rennen. Am Start waren 79 Hunde, davon waren 34 aus Westdeutschland.
Für Berlin ein beachtliches Ergebnis.
Die Trainings fanden immer am Samstag statt und waren für Berliner Verhältnisse gut besucht. Wir waren recht stolz, dass wir bei der Rasse Saluki, von denen es in Berlin viele und gute Hunde gab, oft Besuch von Frau Kahler aus Nürnberg erhielten, um ihre Hunde zu trainieren. Der Arbeitseinsatz, der von den am Platzaufbau Beteiligten geleistet wurde, war immens und schweißte die Menschen zusammen.
Der Platz war groß genug um auch größere Veranstaltungen durchführen zu können und bot reichlich Parkplatz. Er war aufgeteilt in das Rennbahngelände und durch einen Zaun getrennt in das sog. Trainingsgelände, wo die Hunde frei laufen konnten und das ausgiebig genutzt wurde.
Dort stand auch die Kantine und die 'Heiner-Hütte' (genannt nach ihrem Spender Heinz Kuppert), die später, vermutlich durch Brandstiftung, zerstört wurde.


Die Rennbahn war eine klassische 480 Meter-Bahn mit 48 Meter Kurvenradius in der 1. und 3. Kurve und 40 Meter in der 2. und 4. Kurve.
Von der
Stargeraden bis in die 2. Kurve war die Bahn außen von einem bis zu drei Meter hohen Erdwall begrenzt. An der Gegengeraden verlief der Außenzaun unmittelbar an der Bahnaußenkante und die 3. und 4. Kurve war durch einen hohen Grasbestand sicht mäßig begrenzt.
Die kurze Strecke ging über 350 Meter, später kam noch die 280 Meterstrecke mit Start in die Gegengerade dazu. Die erste Bewährungsprobe hatte der Verein zu bestehen, als es dem BWR-Vorstand gelungen war, das Bundessiegerrennen 1977 auf unseren Platz zu holen.
Durch die Streitereien, die ich im Vorfeld schon erwähnt habe, hatte der BWR auf Verbandsebene nicht viele Freunde. Wir waren zu unbequem und gaben nicht klein bei. So verwunderte es auch nicht, dass die Delegierten, die vom BWR zu den Jahreshauptversammlungen fuhren, bei den Jahreshauptversammlungen der Jahre 1974 bis 1977 als renitent verschrien waren. Die Delegierten waren meist Peter Richlofsky, Dietmar Schubert, Manfred Müller, Heinz Kuppert.
Die Vergabe der Titelrennen erfolgte zu der damaligen Zeit noch durch die JHV des DWZRV.
Dieser Modus wurde später, ich glaube im Jahre 1978 geändert. Von da an vergab die Rennkommission die Titelrennen. Nach dem alten Modus war die Auswahl der Titelrennbahnen dementsprechend.
Auf der JHV 1976 hatte der BWR den Antrag auf das BSR gestellt der prompt abgelehnt wurde. Ein Jahr später wiederholten wir den Antrag und erhielten nach heftigen, zum Teil sehr unsachlich geführten Diskussionen den Zuschlag für das Bundessiegererennen 1977. Die unsachlichen Argumente, die dort zum Teil von der damaligen Rennkommission angeführt wurden, waren ausschlaggebend, dass die Delegierten der JHV so nach und nach bemerkten,

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dass es hier nicht mehr um die Sache, sondern um Personen ging. Diese Abstimmung war der erste Schritt zur Anerkennung der Arbeit des BWR und seiner Mitglieder im DWZRV.
Die Verantwortlichen im BWR sind im Vorfeld des Bundessiegerrennens sicher um Jahre gealtert. Nicht wegen der zu erledigenden Arbeiten, die muss jeder Verein tun.
Da wir aber kein Wasser auf dem Platz hatten, waren wir ausschließlich auf das Wasser von oben angewiesen. Dieses kam aber
wochenlang nicht und so war die Rennbahn am Renntag kein grüner Teppich, sondern bestand aus gelblichen Einzelgräsern, die bei Berührung in sich zusammenfielen.
Heute würde auf einem solchen Geläuf kein Rennen mehr stattfinden. Aber wie immer: die Sieger waren zufrieden. Mit der Leistung der Vereinsmitglieder, die mit der Durchführung des Rennens zu tun hatten, konnte man ausnahmslos zufrieden sein, mit einigen Randerscheinungen nicht, aber die betrafen ohnehin nur das Leben innerhalb des BWR.
Der BWR hatte durch dieses Rennen weiter erheblich an Ansehen gewonnen und so verwunderte es nicht, dass der Bannstrahl gegen den BWR so nach und nach schwächer wurde.
Dass die damals als so renitent verschrienen Vorstandsmitglieder so Unrecht mit ihrer Einstellung und Haltung nicht hatten, ist vielleicht daraus zu erahnen, dass von diesen 'Rebellen' Peter Richlofsky der Geschäftsführer des DWZRV und Manfred Müller ab 1978 zunächst Mitglied und 1984 Vorsitzender der Rennkommission wurden.
Man sieht unbequeme Menschen können mitunter eine ganze Menge bewegen.

Inzwischen war man auch auf der internationalen Ebene auf den BWR aufmerksam geworden. So war die UICL bereit das UICL- Europarennen nach Berlin zu vergeben. Das Europarennen sollte durch den BWR, das UICL-Rennen durch den WRC Berliner Bär ausgerichtet werden.


Mit entscheidend für den Austragungsort Berlin war, daß zwei Bahnen zur Verfügung standen. Zum ersten Mal konnten die Hunde, die im Europarennen laufen würden, auf einer unbenutzten Rennbahn starten.
Die Vorarbeiten auf dem BWR-Gelände waren schlecht, die Rennbahn in einem Zustand, der nicht dem gewohnten UICL-Standard entsprach.
Der Begrüßungsabend am Vorabend zum Europarennen war ebenfalls nicht das gelbe vom Ei.
Einzig überzeugen konnte der BWR durch die professionelle Abwicklung des Europarennens. Es war deshalb nicht verwunderlich, dass die Verantwortlichen der UICL den Wimpel für die Durchführung des Rennens nicht vergeben wollten.
Der Gipfel der Veranstaltung war aber die Behandlung der Gäste aus dem In- und Ausland durch den Berliner Senat und das Bezirksamt 
Spandau.
Dies begann schon mit dem Vorwort des damaligen Regierenden Bürgermeisters, Wolfgang Stoppe in dem Rennprogramm.
Nicht nur, dass ein aufgebautes Zelt wieder abgebaut werden musste, auch sollten unsere Gäste, die mit den Wohnwagen gekommen waren, das Gelände verlassen und in Kladow auf den Campingplatz fahren. Erst nach dem Hinweis, dass kein Gast von uns freiwillig den Platz verlassen würde und wir notfalls in Kauf nehmen würden, dass die in- und ausländischen Gäste mit der Polizei vom Platz geleitet werden müssten, nahm man von der absurden Forderung Abstand.
Ach ja, fast hätte ich es vergessen. Die Jahrespacht hatte sich im Laufe der Jahre von ca. 2.100,00 DM auf 12.000,00 DM erhöht. Im normalen Geschäftsleben würde
man von Wucher sprechen.
Der BWR hatte es nicht leicht. Als in den späten 70 er Jahren dann die Familien Peter Richlofsky und Manfred Müller aus Berlin wegzogen, verlor der BWR zwei seiner ganz aktiven Mitglieder. 

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Die Situation des BWR war äußerst problematisch. Die Behörden ließen nichts aus, das Vereinsleben zu behindern und machten es fast unmöglich, dass Gäste aus Westdeutschland zu Rennveranstaltungen nach Berlin kommen konnten.

- Das war keine Werbung für Berlin. -

Bereits in den 80er Jahren war dem BWR bekannt, dass das Bezirksamt Spandau alles daran setzen wird, uns von dem Platz auf den Rieselfeldern zu vertreiben. Für den Platz des Windhundrennclub Berliner Bär, der direkt neben dem Platz des BWR lag, galt das gleiche. So verloren beide Vereine 1994 ihre Rennplätze. Beide Vereine mussten sich neue Plätze suchen.
Deshalb war es für mich auch  nahe liegend, dass die beiden "Westberliner Rennvereine" ihre gegenseitige Ablehnung aufgeben würden und über einen Zusammenschluss nachdenken, um in Berlin einen Neuanfang in Sachen Windhundrennsport zu machen.

Keiner konnte vor 1989 absehen, dass sich in Deutschland eine völlig neue Situation ergeben würde.
Nun, nachdem es nach der Wende in Berlin mit dem Windhundrennverein Berlin-Karlshorst einen dritten Verein gab, hoffte ich, dass dies die beiden Westberliner Rennvereine als Chance ansehen würden und eine Dreier-Fusion anstreben würden. Das geschah leider nicht. Dabei wären diese drei Vereine in der Lage gewesen einen großen, schlagkräftigen Verein aufzubauen, der Titelveranstaltungen hätte nach Berlin holen können.




So blieb nur noch die Alternative, dass der BWR und der WRV Berlin-Karlshorst zusammengingen.
Deshalb nahmen die Verantwortlichen des BWR, allen voran, Katharina Haberkorn, sie war die 1. Vorsitzende des BWR, mit den Verantwortlichen des Windhundrennvereins Berlin-Karlshorst Kontakt auf.
Es war klar, dass auch der WRV Berlin-Karlshorst seinen Platz, der auf dem Gelände der Pferderennbahn Karlshorst lag, ebenfalls verlieren würde.
So machte man sich daran ein neues Gelände zu suchen.

Ein neuer Windhund-Rennverein wurde in 1997 gegründet und erhielt den Namen Windhundrennverein Berlin-Brandenburg. (Wurde einige Jahre später umbenannt in Windhundsportverein Berlin-Brandenburg).

In dem Ort Zehlendorf, in der Nähe von Oranienburg, fand man ein neues, geeignetes Gelände.
Der Ort liegt ca. 40 KM nördlich von Berlin. Der Aufbau des Platzes mit einer Sandbahn erfolgte in den Jahren 1997 bis 2000 und am 27.05.2001 wurde der Platz mit einem Nationalen Rennen offiziell eingeweiht zu dem 74 Hunde den Weg zu diesem Eröffnungsrennen gefunden haben.